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	<description>Weblog des Vereins pom-lit.de im Falladahaus</description>
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		<title>Elke Erb über Martin Bernhardt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 21:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Erb]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Bernhardt]]></category>

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		<description><![CDATA[In Folge 23 der Reihe Elke Erbs Poetics ein sehr schöner Text über Gedichte von Martin Bernhardt, der sich am 24.10. 2000 mit 39 Jahren das Leben nahm. Schön auch, wie souverän Elke Erb von ihren eigenen Grundsätzen absehen (über &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/14/elke-erb-uber-martin-bernhardt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2637&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Folge 23 der Reihe</p>
<p><b>Elke Erbs Poetics</b></p>
<div></div>
<p>ein sehr schöner Text über Gedichte von Martin Bernhardt, der sich am 24.10. 2000 mit 39 Jahren das Leben nahm. Schön auch, wie souverän Elke Erb von ihren eigenen Grundsätzen absehen (über sie hinweg sehen) kann. Und was sieht, wo sie hinsieht.</p>
<p>Martin Bernhardt     Greifswald</p>
<p>NOTWEHR</p>
<p>Der Baum warf<br />
als tödliche Kälte<br />
in sein Geäst drang<br />
seine Blätter auf die Erde</p>
<p>Hier nehmt &#8230;</p>
<p>Die Säfte blieben im Stamm<br />
Retter des Lebens für<br />
wärmere Zeit</p>
<p><i>(1978)</i></p>
<p>* * *</p>
<p>Je mehr ich die Zeit<br />
nicht wandle<br />
wandelt sie mich</p>
<p>So brechen wir auf<br />
denn was wir alles<br />
verloren ist wenig<br />
das meiste hatten wir nie</p>
<p>Indem wir uns<br />
tragbar werden<br />
werden es nicht unsere Grenzen</p>
<p>Fürchtet euch nicht!</p>
<p><i>(1982)</i></p>
<p>Das ist ein Sinn-Spruch, Wahrspruch. Seine Ansprache ist leise, be­schei­den, er be­richtet. Sein letzter Vers möchte auf­ärichten. Er ergibt sich folge­richtig aus den ande­ren. Das <i>So </i>der vierten Zeile beginnt eine Schluß­folge­rung aus dem Ulti­matum der ersten 3, die fol­genden 3 fügen sich, wie die ersten, still an­einander.<br />
Weil die fünfte nicht selb­ständig steht, sprechen auch die beiden fol­genden nicht selb­ständig, obwohl sie selb­ständig stehen könnten, sogar mit Ausrufe­zeichen:<br />
Verloren ist wenig! – Das meiste hatten wir nie!<br />
Für sich allein könnte auch <i>Denn was wir alles </i>selbständig stehn, nämlich abbrechend – der sie spricht, gäbe es auf, über das <i>alles</i> hinweg noch etwas zu erwägen. Und diese minimale Aufgabe wirkt auch hier nach dem Abbruch, so daß <i>verloren ist wenig </i>eben nicht mit Ausrufezeichen stehen kann.<br />
Die nächsten 3 Zeilen sind klug, wenn gar auch schon weise. Sie setzen zurecht die Vers-ähnliche Unter­brechung als Pause für das Folgen und Besinnen ein.<br />
Der erste Text <i>(NOTWEHR)</i>ist offen­kundig nur ein Spruch, der zweite ver­langt, etwas näher erörtert zu werden.<br />
Ich fasse diese Betrachtung als Übung auf.<br />
Ich meine, sie hat das ihre ge­leis­tet, wenn ich nun ohne weiteres ver­ste­he, wieso die drei fol­genden Texte Gedichte sind, obwohl auch sie Zeilen tragen, die ich nicht als Verse anerkenne. (&#8230;) <a href="http://poetenladen.de/elke-erb-text23.htm" target="_blank">Mehr</a></p>
<p>Biografie Martin Bernhardt im <a href="http://mailartists.wordpress.com/2007/09/29/martin-bernhardt/" target="_blank">Mail Artists Index</a>:</p>
<div>
<blockquote><p>Martin Bernhardt wurde am 22. Januar 1961 in Greifswald geboren und studierte dort gemeinsam mit <a href="http://mailartists.wordpress.com/2007/04/26/lutz-wohlrab/">Lutz Wohlrab</a> Medizin. Er fotografierte und schrieb Gedichte. 1985 wurde er wegen “Verunglimpfung staatlicher Symbole” zu einer Haftstrafe von fünf Monaten verurteilt und anschließend für drei Jahre vom Studium ausgeschlossen. Mit Mail Art beschäftigte sich Martin Bernhardt seit 1985, später machte er auch Schmalfilme. Zunächst arbeitete er als Hilfskrankenpfleger, später schloß er sein Studium sowie die Facharztausbildung in Neurologie/Psychiatrie in Ueckermünde ab. Dort war er zuletzt Oberarzt in der forensischen Abteilung. Am 24. Oktober 2000 nahm er sich das Leben.</p></blockquote>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2637/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2637/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2637&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Geschichte lichten &#8211; als Aufgabe!</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/05/13/geschichte-lichten-als-aufgabe/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 11:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Henning Hofmann]]></category>
		<category><![CDATA[Trent]]></category>
		<category><![CDATA[Walter G. Goes]]></category>

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		<description><![CDATA[ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 618 • 13. März 2013 von Walter G. Goes (Bergen/Rügen) Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nie so viele makellose Ciclaster und Echinocorys als versteinerte Seeigel gesehen, wie an einem dieser letzten Märztage, der mich in &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/13/geschichte-lichten-als-aufgabe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2634&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 618 • 13. März 2013</p>
<p>von Walter G. Goes (Bergen/Rügen)</p>
<p>Ich habe in meinem bisherigen Leben noch nie so viele makellose Ciclaster und Echinocorys als versteinerte Seeigel gesehen, wie an einem dieser letzten Märztage, der mich in das Haus der Familie Hofmann nach Trent auf Rügen führte. Es galt Informationen über Hans-Henning Hofmann einzuholen, den viele seiner Freunde bis heute »das Gedächtnis von Trent« nennen und der am 13. März  an den Folgen einer heute immer noch unheilbaren Krankheit verstarb.</p>
<p>Menschen wie er sterben so gesehen immer zu früh. Der Vorhang des Lebens, den sie für andere mit beispiellosem Engagement, mit Umsicht und Ausdauer aufziehen, bemüht Geschichte lebendig und nachvollziehbar zu illustrieren,- er senkte sich für ihn zu früh.</p>
<p>Hätten es nicht auch 18 Bücher seiner Aufzeichnungen werden können? Wären da nicht doch noch bislang unentdeckte Zeugnisse, Spuren lokaler Geschichte aufzufinden gewesen, etwa bei entfernten Verwandten von Trenter Einwohnern, längst Verzogenen und&#8230; hätten sie nicht noch in seine Studien mit einbezogen, zusammengefasst werden können?</p>
<p>Hans-Henning hatte ein Gespür für kleinste Details, für Funde, die er in größere Zusammenhänge einzupassen wusste. Sein sehr persönlicher <i>Nachtrag</i> im opulenten Band <i>700 Jahrfeier Trent auf Rügen</i> von 2011 las ich mit großer Betroffenheit: »Als ich als kleiner Knabe gerade so schlecht und recht lesen konnte, nahm mein Großvater Franz Ahrens mich mit auf den Friedhof. Er selbst nahm am Ersten Weltkrieg als MG-Schütze vor Verdun teil. Wir standen vor dem Kriegerdenkmal, ich las nun: <i>Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben.</i> Mein Großvater sagte: Keiner der 45 jungen Männer hatte einen süßen Tod, und der Angriffskrieg hatte auch nichts Ehrenvolles an sich.«</p>
<p>Die vom Efeu nicht überwucherten Zeilen des Denkmals entzifferte ich am 6. April 2013, noch vor den in der Kirche gehaltenen Trauerreden. Für einen Moment schien sich der Vorhang der Geschichte zu lichten, war mir Hans-Henning Hofmann, das Gedächtnis von Trent, sehr nah.  ARTus</p>
<div id="attachment_2635" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/hofmann-portrc3a4t-2.jpg"><img class="size-large wp-image-2635" alt="Am 15. April wäre der Trenter Lokalchronist Hans-Henning Hofmann 76 Jahre alt geworden. Zeichnung: ARTus" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/hofmann-portrc3a4t-2.jpg?w=640&#038;h=806" width="640" height="806" /></a><p class="wp-caption-text">Am 15. April wäre der Trenter Lokalchronist Hans-Henning Hofmann 76 Jahre alt geworden.<br />Zeichnung: ARTus</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2634/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2634/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2634&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Buchpremiere</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 10:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Volkmar Herre]]></category>
		<category><![CDATA[Walter G. Goes]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2631&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/goes.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2632" alt="goes" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/goes.jpg?w=640&#038;h=828" width="640" height="828" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2631/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2631/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2631&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Greifswald gedenkt der Bücherverbrennungen 1933</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/05/09/greifswald-gedenkt-der-bucherverbrennungen-1933/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 11:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Marktplatz wurden ganze Bücherberge in Brand gesetzt. Nationalsozialisten hatten die Werke zuvor als &#8220;undeutsch&#8221; bewertet, zensiert und verboten. Unter dem Titel &#8220;Gedanken verbreiten statt verbrennen&#8221; wird am 10. Mai auf dem Historischen Marktplatz und dem Fischmarkt ein Zeichen &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/09/greifswald-gedenkt-der-bucherverbrennungen-1933/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2629&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="color:#444444;font-size:16px;line-height:24px;">Auf dem Marktplatz wurden ganze Bücherberge in Brand gesetzt. Nationalsozialisten hatten die Werke zuvor als &#8220;undeutsch&#8221; bewertet, zensiert und verboten.</span></p>
<div id="article-text">
<p>Unter dem Titel &#8220;Gedanken verbreiten statt verbrennen&#8221; wird am 10. Mai auf dem Historischen Marktplatz und dem Fischmarkt ein Zeichen wider das Vergessen gesetzt. Alle Greifswalder und Gäste sind dazu eingeladen und aufgerufen, ab 16:00 Uhr Zitate, Buchtitel, Namen der Autoren und eigene Gedanken auf Postkarten zu schreiben oder zu kleben. Anschließend werden diese Karten an Luftballons gebunden, um sie gegen 17:00 Uhr gen Himmel steigen zu lassen.</p>
<p>Für die Finder werden die Karten so zu einer besonderen Leseempfehlung. Schauspieler des StudentenTheaters werden den Texten zudem ihre Stimme verleihen und aus den Büchern der verfemten Autoren lesen. Vielleicht schon vergessene Bücher und Autoren sollen so wieder in Erinnerung gerufen werden.</p>
<p>Einige Nachdrucke der 1933 verbrannten Literatur stellt der Verein der Greifswalder Bücherfreunde bereits vor der Aktion in einem Regal der Touristeninformation zum Blättern und Recherchieren bereit. Auch die Buchhandlungen und die Stadtbibliothek beteiligen sich und stellen Nachdrucke aus, in denen man stöbern kann, um Textpassagen herauszusuchen. Darüber hinaus werden in einem Faltblatt, das in der Stadtbibliothek ausliegt, Autoren aufgelistet, deren Schaffen 1933 ganz oder teilweise ausgelöscht wurde.</p>
<p>Weitere Gelegenheit, sich mit dem Thema zu befassen, bietet am 10. Mai der Gedenk- und Büchertisch der Bücherfreunde zwischen 10:00 und 13:00 Uhr auf dem Fischmarkt. Auch hier wird aus Büchern gelesen, die vor 80 Jahren den Flammen zum Opfer fielen. In der Touristeninformation, im Rathaus, in der Stadtbibliothek, im Koeppenhaus, im Sozio-kulturellen Zentrum St. Spiritus sowie im Falladahaus und im Literatursalon liegen die Postkarten bereits im Vorfeld aus.</p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2629/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2629/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2629&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Erich Mühsam blieb unbeugsam!</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/05/06/erich-muhsam-blieb-unbeugsam/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 15:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erich Mühsam]]></category>
		<category><![CDATA[Walter G. Goes]]></category>

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		<description><![CDATA[ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 617 • 6. April 2013 von Walter G. Goes (Bergen/Rügen) Seit 2011 verwöhnt der Berliner »Verbrecher Verlag« eine interessierte Leserschaft mit einer vorbildlich von Chris Hirte und Conrad Piens edierten Ausgabe von Mühsams Tagebüchern, soweit sie noch &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/06/erich-muhsam-blieb-unbeugsam/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2623&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 617 • 6. April 2013</p>
<p>von Walter G. Goes (Bergen/Rügen)</p>
<p>Seit 2011 verwöhnt der Berliner »Verbrecher Verlag« eine interessierte Leserschaft mit einer vorbildlich von Chris Hirte und Conrad Piens edierten Ausgabe von Mühsams Tagebüchern, soweit sie noch vorhanden sind. Von den überlieferten 42 Heften im Format A5 sind sieben bis heute nicht wieder aufgetaucht. Sie dürften noch immer in den sakrosankten Tresoren geheimdienstlicher Mächte in Moskau lagern, so gesehen noch immer als Ketzerschriften eines unorthodoxen Linken gelten. Zu unverblümt hatte Mühsam von »den marxistischen Hanswursten in Moskau« geschrieben.</p>
<p>Wer Geschichte en detail deuten und das unglaubliche Vernetzungsknäuel als Kapital menschlicher Kontakte Mühsams analysieren möchte, lese in den bislang erschienenen Bänden und freue sich auf noch ausstehende.</p>
<p>Übrigens: In einer bemerkenswerten DDR-Dokumentation zum Gedenken an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, erschienen 1983(!) im Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, nannte der Historiker Jürgen Kuczynski den Autor Mühsam offen einen großartigen Menschen: » &#8230; was für ein mutiger Kämpfer für den Fortschritt war er bis zum letzten Tag seines Lebens, das durch faschistischen Mord im Konzentrationslager (Oranienburg) endete. Wir sollten mehr über ihn schreiben, über ihn, den seine Schergen zwingen wollten, das Horst-Wessel-Lied zu singen, und der gebrochen und zerschlagen &#8230; die <i>Internationale</i> sang.«</p>
<p>Mühsams Gedicht <i>Bürgers Alpdruck</i> von 1920 könnte übrigens dieser Tage geschrieben sein. Nicht ohne Staunen las ich kürzlich seine fünf Strophen und zitiere beispielhaft die dritte: »Ja, Bürger, ja – die Erde bebt. / Es wackelt deine Habe. / Was du geliebt, was du erstrebst, / das rasselt jetzt zu Grabe, / Aus Dur wird Moll, aus Haben Soll. / Erst fallen die Devisen, / dann fällst du selbst zu diesen.«</p>
<p>Ja, über Mühsam sollte mehr denn je geschrieben werden! ARTus</p>
<div id="attachment_2624" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/mc3bchsam-portrc3a4t-1.jpg"><img class="size-large wp-image-2624" alt="Am 6. April 1878 wurde der Antimilitarist, Anarchist und politische Aktivist, der Lyriker und Freigeist Erich Mühsam geboren. Zeichnung: ARTus" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/mc3bchsam-portrc3a4t-1.jpg?w=640&#038;h=928" width="640" height="928" /></a><p class="wp-caption-text">Am 6. April 1878 wurde der Antimilitarist, Anarchist und politische Aktivist, der Lyriker und Freigeist Erich Mühsam geboren.<br />Zeichnung: ARTus</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2623/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2623/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2623&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Am 6. April 1878 wurde der Antimilitarist, Anarchist und politische Aktivist, der Lyriker und Freigeist Erich Mühsam geboren. Zeichnung: ARTus</media:title>
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		<title>Wagner als Dichter</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 15:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alfried Krupp Wissenschaftskolleg]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<description><![CDATA[Mittwoch, 8. Mai 2013  20:00 Uhr Richard-Wagner-Ringvorlesung Von: Professor Dr. Dr. h.c. Volker Mertens Wagner verstand sich als Dichter. Seine Dichtungen, die er als solche veröffentlicht und vorgetragen hat, waren – mit wichtigen Ausnahmen wie den Pariser Novellen – &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/06/wagner-als-dichter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2621&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 8. Mai 2013  20:00 Uhr</p>
<div>
<div>
<p>Richard-Wagner-Ringvorlesung</p>
</div>
<p><span class="Apple-style-span" style="color:#444444;font-size:12px;line-height:18px;">Von: Professor Dr. Dr. h.c. Volker Mertens</span></p>
<div>
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<p>Wagner verstand sich als Dichter. Seine Dichtungen, die er als solche veröffentlicht und vorgetragen hat, waren – mit wichtigen Ausnahmen wie den Pariser Novellen – dafür bestimmt, sich mit der Musik zum „Drama“ zu verbinden – selbst, wenn nicht alle zu dieser Erscheinungsform gelangten. Das sicherte seinen Wortkunstwerken einen hohen Rang in ihrer unübertrefflichen Dramaturgie wie in ihren prägnanten Formulierungen, die nicht zuletzt die Szenenanweisungen als Evokation der Bühnengestalt betreffen. Der Vortrag nimmt diese Aspekte exemplarisch (Novellen, ‚Ring’, ‚Die Sieger’, ‚Tristan’) in den Blick.</p>
</div>
</div>
<div>
<p><em>Professor em. Dr. Dr. h. c. Volker Mertens lehrte Ältere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Gastprofessuren übernahm er in Frankreich, der Tschechischen Republik, den USA, in England, in der Volksrepublik China und der Schweiz. </em><br />
<em>Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich der mittelalterlichen Literatur, der Mittelalterrezeption, von Richard Wagner und Thomas Mann sowie der Oper des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Volker Mertens gestaltete Radiosendungen für den Sender Freies Berlin, Radio Berlin Brandenburg und den Mitteldeutschen Rundfunk sowie Programmheftbeiträge für die Berliner Philharmoniker, das Konzerthaus Orchester und die Bayreuther Festspiele. Seine neueste Publikation trägt den Titel: „Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen“.</em></p>
<p>Moderation: Professor Dr. Walter Werbeck</p>
</div>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2621/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2621/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2621&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Verbotene Bücher</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 10:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherverbrennung]]></category>
		<category><![CDATA[Hebräisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Manche Bücher konnten die Nazis 1933 nicht verbrennen, weil es sie gar nicht gab. Jedenfalls nicht in deutscher Sprache. Seit mehr als 1000 Jahren leben Juden im Rheinland. Sie schrieben Hebräisch, später auch &#8220;Judendeutsch&#8221; (Jiddisch). In dem Gebiet, das heute &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/05/06/verbotene-bucher/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2618&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Bücher konnten die Nazis 1933 nicht verbrennen, weil es sie gar nicht gab. Jedenfalls nicht in deutscher Sprache. Seit mehr als 1000 Jahren leben Juden im Rheinland. Sie schrieben Hebräisch, später auch &#8220;Judendeutsch&#8221; (Jiddisch). In dem Gebiet, das heute Deutschland ist, wurden vor 1000 Jahren neben germanischen und slawischen Sprachen auch Latein (in Kirchen, Klöstern, Schulen), Jiddisch und Hebräisch gesprochen. Wenn wir den Mönch von Salzburg, Philipp Melanchthon, Erasmus von Rotterdam oder Jakob Balde, die Lateinisch schrieben, zur deutschen Literaturgeschichte zählen, warum nicht die mittelalterlchen jüdischen Dichter aus Mainz, Worms oder Regensburg?</p>
<p>Innerhalb der Veranstaltung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung lesen Mitglieder des Vereins pomlit und Gäste Texte von den Nationalsozialisten verbotener Autoren. Darunter wird Michael Gratz Texte jüdischer Deutscher des Mittelalters lesen (die erst beim Pogrom 1938 in großem Maßstab verbrannt wurden).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2618/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2618/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2618&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Uwe Kolbe auf Burg Klempenow</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/05/03/uwe-kolbe-auf-burg-klempenow/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 18:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Klempenow]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Kolbe]]></category>

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		<description><![CDATA[<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2612&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/kolbe1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2613" alt="kolbe1" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/05/kolbe1.jpg?w=512&#038;h=1024" width="512" height="1024" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2612/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2612/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2612&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">kolbe1</media:title>
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		<item>
		<title>Gedichte von Johann Jacob Grümbke</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/04/25/gedichte-von-johann-jacob-grumbke/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 00:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Jakob Grümbke]]></category>
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		<description><![CDATA[ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 616 • 30. März 2013 von Walter G. Goes (Bergen/Rügen) Auf einen der bedeutendsten Söhne Rügens machten am 22. März, in der neuen Bergener Bibliothek am Markt 12, die Bergener Lokalhistoriker Barb und Karl Zerning aufmerksam. So &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/04/25/gedichte-von-johann-jacob-grumbke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2605&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ARTus-Kolumne  »SO GESEHEN« 616 • 30. März 2013</p>
<p>von Walter G. Goes (Bergen/Rügen)</p>
<p>Auf einen der bedeutendsten Söhne Rügens machten am 22. März, in der neuen Bergener Bibliothek am Markt 12, die Bergener Lokalhistoriker Barb und Karl Zerning aufmerksam. So gesehen einen Tag vor seinem 164. Todestag und ganz in der Nähe seiner letzten Wohnstätte, der »Alten Apotheke«.</p>
<p>Johann Jakob Grümbke starb »am 23.3.1849, mittags ein Uhr«, wusste Erich Gülzow 1938 in seiner Schrift <i>Ein rügenscher Heimatforscher und Heimatdichter – Johann Jakob Grümbkes Leben und Wirken</i> mitzuteilen. Ich erstand die faktenreiche Broschur im vergangenen Jahr als Erstausgabe, in etwa zum Preis eines Standartmittagessens für zwei Personen. Ein Glücksfall!</p>
<p>Sie enthält Verweise auf eine umfangreiche Gedichtsammlung von Grümbkes Hand. Wie zu Zeiten Gülzows befindet sie sich noch immer aufgehoben im Pfarrarchiv zu Bergen. Einzelne Perlen aus dem Gesamtkonvolut erblickten als Abschriften und Kopien das Licht der Öffentlichkeit. Gelegentlich zitiert man gern aus ihnen, auch Zernings taten das und vor ihnen Teschke, Tietz, Farin, Burkhardt, Ewe, Ewert, Haas&#8230;</p>
<p>Die literaturwissenschaftliche Schatzhebung aber steht immer noch aus, auch wenn sich Grümbke als Lyriker, mit einer der Sammlung beigegebenen »Selbst-Recension«, völlig überzogen ins Abseits stellte: »Wäre dieser Sündenböcke, / dieser schalen Stümperreime / höchst erbärmliches Geblöke / doch erstickt im ersten Keime! / Manche machen mich erröten, / doch ich kann nicht alle hassen / oder gar ein Herz mir fassen, / eigne Geistesfrucht zu töten. / Mögen sie denn leben bleiben, ungekannt und ungerichtet / von der Dichtkunst edlem Treiben, / bis die Zukunft sie vernichtet.«</p>
<p>Die »Zukunft«, von der Grümbke spricht, ist längst einer differenziert agierenden Gegenwart gewichen. Sie wird kein einziges Gedicht vernichten. Aber in ihr sollte der Grümbke-Lyrik-Schatz endlich gehoben werden und mit ihm Verse, die Grümbke als aufmerksam kritischen und ironischen Mann seiner Zeit auszeichnen, dessen universaler Geist ins Allgemeingut gehört. ARTus</p>
<div id="attachment_2608" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/04/grc3bcmkes-grab-1.jpg"><img class="size-large wp-image-2608" alt="Am 23. März 1849 starb der Bergener Universalgelehrte Johann Jacob Grümbke. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Bergener Alten Friedhof. Zeichnung: ARTus" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2013/04/grc3bcmkes-grab-1.jpg?w=640&#038;h=931" width="640" height="931" /></a><p class="wp-caption-text">Am 23. März 1849 starb der Bergener Universalgelehrte Johann Jacob Grümbke.<br />Seine Grabstelle befindet sich auf dem Bergener Alten Friedhof.<br />Zeichnung: ARTus</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2605/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2605/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2605&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Am 23. März 1849 starb der Bergener Universalgelehrte Johann Jacob Grümbke. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Bergener Alten Friedhof. Zeichnung: ARTus</media:title>
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		<item>
		<title>Wann lebte Sibylla Schwarz?</title>
		<link>http://pomlit.wordpress.com/2013/04/24/wann-lebte-sibylla-schwarz/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Monika Schneikart]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Lippok]]></category>
		<category><![CDATA[Sibylla Schwarz]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie lebte vom 14.2.1621 bis zum 31.8.1638, heißt es. Da sich keine Taufregister erhalten haben, wissen wir es nur aus der Leichenpredigt. Der 14.2.1621 war ein Sonntag. Aber sie war kein Sonntagskind. Was bisher nicht bedacht wurde – in den &#8230; <a href="http://pomlit.wordpress.com/2013/04/24/wann-lebte-sibylla-schwarz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2592&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie lebte vom 14.2.1621 bis zum 31.8.1638, heißt es. Da sich keine Taufregister erhalten haben, wissen wir es nur aus der Leichenpredigt. Der 14.2.1621 war ein Sonntag. Aber sie war kein Sonntagskind. Was bisher nicht bedacht wurde – in den protestantischen deutschen Ländern wurde der gregorianische Kalender erst im Jahre 1700 eingeführt. Während des Dreißigjährigen Krieges gab es in Deutschland und Europa zwei Kalendersysteme, die sich um 10 Tage unterschieden. Sibylla Schwarz wurde am Aschermittwoch geboren, am 24.2. Entsprechend ist auch ihr Todesdatum nicht der 31.7. (ein Sonnabend), sondern Dienstag, der 10.8. Für die Einladung zur Trauerfeier muß man natürlich den gültigen Kalender benutzen – aber als Wallenstein den Pommernherzog in Franzburg zur Kapitulation zwang, war nach seinem Kalender der 20., nach pommerschem Kalender aber der 10.11.1627. Die Urkunde wurde unterzeichnet, sie haben sich nicht verfehlt. Das ist lange her, aber soviel Mühe muß sein. Laut englischer Wikipedia fand die Franzburger Kapitulation am 10.11. alten /20.11. neuen Stils statt, in der deutschen nur am 10. Was für Russen und Engländer selbstverständlich ist, sollte es für uns auch sein.</p>
<p>Das ist nicht die einzige Ungereimtheit in Arbeiten über Leben und Werk der Dichterin. Am Donnerstag, dem 25.4., sprechen Dr. Monika Schneikart und Dr. Michael Gratz um 20 Uhr im Koeppenhaus über Sibylla Schwarz zum Thema: Was wissen wir über sie und woher wissen wir es? Gleichzeitig ist Gelegenheit, ein neues Künstlerbuch mit Gedichten der Greifswalder Dichterin des 17. Jahrhunderts und Grafiken des Berliner Künstlers Ronald Lippok zu ihrem Werk zu betrachten. Sibylla Schwarz lebt – überzeugen Sie sich davon! (An diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet)</p>
<div id="attachment_1636" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://pomlit.files.wordpress.com/2011/09/cimg7175.jpg"><img class=" wp-image-1636 " alt="Aktion des Vereins pom-lit am verfallenden Geburtshaus der Dichterin" src="http://pomlit.files.wordpress.com/2011/09/cimg7175.jpg?w=640&#038;h=480" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Aktion des Vereins pom-lit am verfallenden Geburtshaus der Dichterin</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/pomlit.wordpress.com/2592/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/pomlit.wordpress.com/2592/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=pomlit.wordpress.com&#038;blog=13880994&#038;post=2592&#038;subd=pomlit&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Aktion des Vereins pom-lit am verfallenden Geburtshaus der Dichterin</media:title>
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