Zensiert

Adam deckt unter anderem die kleinen, aber bezeichnenden Zensurstellen im erfolgreichsten Buch im deutschen Sprachraum, Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“, auf. Während 1932 die Romanfigur Lauterbach „nur aus Langeweile“ zu den Nazis gestoßen war, so ist 1934 derselbe Lauterbach „nur aus Langeweile“ ein Torwart geworden. Ein NS-Kunstgriff anstelle eines Verbotes! Damit konnte Goebbels Kampfblatt „Der Angriff“ Falladas Roman als „ernstes und gutes Buch in unserer Zeit“ loben. / Die Presse (Wien) 11.9.

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Greifswald
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