Hier waren Häuser*

Große Trümmerhaufen, zugebretterte Fenster sowie Türen und riesige Risse in den Fassaden – die Bilder erinnern eher an die direkte Nachkriegszeit. Doch Conrad und andere Hausbesetzer versuchten eine alternative Szene in den Abbruchhäusern zu schaffen. Theaterstücke, Filmvorführungen und vieles mehr fanden so lange statt, bis sie dort entdeckt wurden. „Der Staat war nicht an den privaten Geschichten interessiert, die in den Häusern steckten. Das Geschichtsverständnis ging gen null“, berichtet Scarabis schockiert über die Zeit in den 80ern. / webmoritz

*) Witz in Greifswald um 1980: Greifswald ist die Stadt mit den meisten Warenhäusern. Hier waren Häuser, da waren Häuser… Der Verfall währte Jahrzehnte. Der große Abriß begann aber erst.

„Heimatkunde – Greifswald in den 1980er Jahren“ Fotografien von Robert Conrad
01.10.2012 – 31.01.2013 Pommersches Landesmuseum

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Greifswald
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