Pen&Paper-Rollenspielabend

Öffentlicher Rollenspielabend
Sonntag, 27.01. – 16:30 – Eintritt frei – im klex

Zum dritten Mal lädt der forellenfriedhof am 27.01. zu einem öffentlichen Pen&Paper-Rollenspielabend ins klex. Gespielt wird eine selbstverfasste Geschichte auf dem Fundament des Cthulhu-Universums und diesmal wird es, so viel sei schon vorab verraten: Kalt.

Was aber ist dieses sogenannte Pen&Paper-Rollenspiel, von dem wir jetzt schon wieder reden? Mitnichten ist Pen&Paper vergleichbar mit Rollenspielen, die am Computer gespielt werden oder kostümierten Gestalten, die durch den Wald hopsen und sich gegenseitig mit Holzschwertern verprügeln. Es ist vielmehr eine spezielle Art von Improvisationstheater, bei dem man einen Charakter, ähnlich einer Figur in einem Stück spielt, nur gibt es weder ein Publikum noch eine Bühne. Die imaginative Welt, in der die Spieler sich bewegen, wird dabei von einem Erzähler dargestellt, der sie kraft seiner, hoffentlich eloquenten, Worte versucht in eine andere Realität zu entführen.

Häufig geht es bekanntermaßen bei Rollenspiel-Abenteuern um unerschrockene Helden, die gemeinsam mit ihren tapferen Gefährten gefährliche Abenteuer bestehen und in ihrer Tapferkeit ununterbrochen neuen Horizonten entgegenstreben. Bei Cthulhu liegen die Dinge hingegen etwas anders: Hier sind die Spieler nicht immer Herr ihres eigenen Schicksals; allzu oft ist die Handlung unkontrollierbar – was wirklich vor sich geht, liegt zumeist im Dunkeln. Die Grundstimmung ist kafkaesk, nicht selten fallen Charaktere dem Wahnsinn anheim oder sterben, beim Versuch die Wahrheit aufzudecken – für ein Happyend können wir also nicht garantieren.

Weder braucht man zum Mitspielen Vorerfahrung im Rollenspiel, noch sonderlich viel schauspielerisches Können. Mitzubringen ist lediglich etwas Eigenverpflegung, ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen, Improvisationstalent – und einen Bleistift, um sich zu notieren, wie weit man noch von endgültiger geistiger Umnachtung entfernt ist…

Liebesbekundungen, Nachfragen und wahnsinniges Gefasel bitte an:
forellenfriedhof@gmx.de
Lazarus Kyon
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Über lyrikzeitung

Greifswald
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