The return of FallaDADA

Pommern und Dada, geht das? Immerhin war es eine junge Frau aus Swinemünde in Pommern, die Dada in New York einführte und Amerikas erste Performancekünstlerin war. Alle kannten sie, Man Ray, Marcel Duchamp, Djuna Barnes, Wallace Stevens, Ezra Pound, Ernest Hemingway oder William Carlos Williams. Elsa von Freytag-Loringhoven hieß sie, genannt die „Dada-Baroness“ (1874-1927).

Zwei andere bedeutende Dadaisten besuchten die Greifswalder Universität: Richard Hülsenbeck (1892-1974) studierte ein Semester hier und Walter Serner (1889-1942) erwarb hier seinen Doktortitel.

Die 90er Jahre waren Greifswalds Dada-Jahre. Es gab Ausstellungen, Lesungen, Performances und Provokationen. Am Donnerstag, den 22. Mai um 20 Uhr erinnert Alexander Pehlemann (Leipzig) unter dem Motto: „Wohlstand für Aale oder: Die letzte Lockerung am Ryck. The return of FallaDADA“ an diese bewegte Zeit.

Und nicht nur Erinnerungen. Highlight ist eine Wiederaufführung der „Letzten Lockerung“ mit Jan Holten und Misuk; außerdem Dada-Krach-Unsinn der Zonique Tranquilizer, Nachfolgeband der Heiner Müller Experience.

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Greifswald
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