Drüm ruff nur nicht den Todt zu viel

Freitag 5.4., 19.00 Uhr, Koeppenhaus, Eintritt frei
Eröffnung der Ausstellung: „Drüm ruff nur nicht den Todt zu viel. Ronald Lippok illustriert Sibylla Schwarz: Poëtische Gedichte

http://www.koeppenhaus.de/vorschau/#27344

5.4., ab 20.30 Uhr, IKUWO, 5€

Sounds´n´Poetry-Show: Bert Papenfuß (Berlin) feat. Ronald Lippok (To Rococo Rot/Tarwater/Ornament&Verbrechen, Berlin: Drums & Electronics) vs. Zonic Zound Zystem (Berlin & Leipzig: Sounds´n´Effects)

Support: The Splendid Ghetto Pipers (=Huey Walker vs. Bassbees, HGW: Drones´n´Psychedelic)

ab 23:00 Uhr
The Best of the better 80s!
From Mutant Dizko, Post Punk Funk and Electric New Wave to early House
DJ Bird (Berlin) & Selekta Pehle (Leipzig)

Ein langer Abend der doppelten Eröffnung.
Einerseits öffnet 19:30 Uhr eine Ausstellung mit grafischen Arbeiten von Ronald Lippok zu Texten der Greifswalder Barock-Lyrikerin Siblla Schwarz (aka Pommersche Sappho) im Koeppenhaus. Ronald Lippok ist eher als Musiker bekannt, mit Bands wie den Post Rock-Institutionen To Rococo Rot oder Tarwater, aber auch der DDR-Post Punk-Formation Ornament&Verbrechen, die er seit 1983 mit seinem Bruder Robert Lippok in permanentem Wandel immer mal wiederbelebt, sowie zuvor der Ost-Berliner Art-Punkband Rosa Extra. Ein Drummer wie Sänger, der zudem ein international gefragter Kooperationspartner ist, aber eben auch akademisch ausgebildeter bildender Künstler.

Seine Zusammenarbeit mit dem Anarcho-Poeten Bert Papenfuß, einer der wichtigsten Gestalten der damaligen Prenzlauer Berg-Szene, geht auf die frühen Achtziger zurück und fand sowohl in grafischer Form als auch mittels diverser Vertonungen statt. Eine solche ist an jenem Abend live zu erleben, verstärkt durch Klangeinwürfe des Zonic Zound Zystem. Was zur zweiten Eröffnung überleitet: denn andererseits ist der Abend lokaler Auftakt des 20er-Jubiläumsjahres der medialen Kulturerscheinung „Zonic – Kulturelle Randstandsblicke & Involvierungsmomente“.

Bert Papenfuß, Zonic-Ko-Redakteur und Kultur-Spelunken-Betreiber (Ex-Kaffee Burger/ nun Rumbalotte Kontinua), der in Greifswald aufwuchs und in jenen Früh-Siebziger Tagen Teil einer kleinen Szene-Gruppierung namens „Anarcho Power Greifswald“ war, wird seinerseits vor allem eine Auswahl früher sprach-radikaler Texte performen. Daneben aber auch die erweiterte Prophezeiungs-Litanei „Elf Strahlen des Werdens und Verderbens der sogenannten Hansestadt Greifswald, aus den kubo-futuristischen Tafeln des Schicksals destilliert“. Ein großer dunkler Spass also, auf hohem Niveau und mit untergründigem Fundament, zudem mit angeschlossenem Achtziger-Revisitations-Tanz & wirkungsvollem Psycho-Soundschwaden-Support der Greifswalder Formation The Splendid Ghetto Pipers.

Präsentiert von der Initiative Zonic Zwanzig
In Koooperation mit Literaturzentrum Vorpommern
Gefördert durch das Programm Soziale Stadt

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Über lyrikzeitung

Greifswald
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