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Doppelvernissage: Dieter Eidmann – Angelika Janz

„Was heißt Ähnlichkeit? Wenn jemand stirbt, hinterlässt er allen, die ihn kannten, eine Leere: ein fest umrissener Raum, der für jeden zu Betrauernden anders ausfällt. Die Konturen dieses Raumes umschreiben die Ähnlichkeit  eines Menschen, und sie sucht der Künstler, wenn er ein lebendiges Portrait schaffen will. Eine Ähnlichkeit ist etwas, das man unsichtbar zurücklässt.“
                                                                                                                                                                                                                                                    John Berger in: Gegen die Abwertung der Welt
Herzliche Einladung

zur Doppelvernissage in Greifswald am Dienstag, den 29. August um 18 Uhr

im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus, Lange Str. 49  in Greifswald

„Asketische Fülle“  

Abschiedsausstellung von Dieter Eidmann (15.10.1940 – 27.5.2017)
Mit Gouachen, Kalligraphien, Fotos, plastischen Werken
Einführung Angelika Janz
Musik Heinz-Erich Gödecke
Es erinnern sich Steffi Schalli, Greifswald und Ernst-Jörg-Neuper, Niederkassel an Dieter Eidmann

Anschließend im Literaturzentrum/Koeppenhaus (5 Geh- Minuten entfernt):

Ausstellungseröffnung
„Wege zum Fragment 1977-2017“

Angelika Janz
Einführung Michael Gratz
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Literaturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Seit 2016 verleihen fünf Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern einen gemeinsamen Literaturpreis: Das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, das Literaturhaus Rostock, das Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus in Greifswald und der freiraum-verlag in Greifswald vergeben in Kooperation mit dem Literaturrat M-V e.V. den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern. Dieser würdigt und unterstützt das herausragende literarische Schaffen von Autor*innen in und aus Mecklenburg-Vorpommern. Vergeben wird er von einer dreiköpfigen Fachjury am 4. November 2017 im Rahmen der Lesung der FinalistInnen in Greifswald. Der Literaturpreis, der jährlich vergeben wird, umfasst neben dem Jury- bis zu drei Publikumspreise.

Umfang und Vergabe des Preises

Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern umfasst einen kostenfreien einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas mit einem Stipendiengeld in Höhe von 2.000 Euro, eine Lesereise durch die Literaturzentren Mecklenburg-Vorpommerns sowie eine Publikation im freiraum-verlag.

Bewerbung

Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ab 18 Jahren, deren Lebens­mittelpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt, die in Mecklenburg-Vorpommern aufge­wachsen sind oder die mindestens drei Jahre in Mecklenburg-Vorpommern gewohnt bzw. gearbeitet haben. Berücksichtigung finden Prosa und Lyrik.

Bewerbungszeitraum

10. Juli – 31. August 2017 (Poststempel/Maileingang)

Details hier

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Nicht unsächsisch

Nicht unsächsisch stand eine Frau am entschiedensten auf Opitzens Seite, die vielgefeierte Sibylla Schwarz. 1621 war sie in Greifswald als Kind eines alten vornehmen Hauses geboren. Vom zehnten Jahre an dichtete sie, mit siebzehn Jahren starb sie 1638. Ihre höfische Lyrik ist kaum zu ertragen, viel wiederholt werden ihre Verse der Weltverachtung:

Pfui, pfui dich, du schnöde Welt,
Du trübe Jammerschule,
Du Störefried, du Kummerfeld,
Du rechter Satansbuhle!
Fahr‘ hin, fahr‘ hin. Ich lasse dich,
Gott, mein Erlöser, fordert mich.

Aus: Nadler, Josef: Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften. 2. Aufl. II. Bd.: Sachsen und das Neusiedelland. 800-1786. Regensburg: Josef Habbel, 1923, S. 355

Anmerkung

Nadlers Begriff des Sächsischen braucht uns hier nicht zu interessieren. Der Satz über ihre „höfische Lyrik“ stammt noch aus dem Geschmack des 18./19. Jahrhunderts, als die Lyrik des 17. Jahrhunderts als schändliche „Geschmacksverirrung“ abgetan wurde. Als die Literaturgeschichte Nadlers erschien, war der Prozeß der Umbewertung längst im Gange.

Die Details entnimmt Nadler aus der Überlieferung, so die Angabe, mit zehn Jahren habe sie zu schreiben begonnen, so vermutlich auch den Wortlaut des Zitats aus „Ein Lied gegen Ihren Seel. Abschied“, dessen erste Zeile von einem Druckfehler entstellt ist, wie der Herausgeber Samuel Gerlach in einem Nachwort mitteilt. Es muß heißen: „Pfui, pfui dich an, du schnöde Welt“.

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Alle Titel und Anfänge der Sibylla-Schwarz-Ausgabe

Die Zahlen beziehen sich auf die Werktitel (siehe die vorige Meldung). Schon mal zum Neugierigmachen: So haben Sie das noch nicht gelesen!

ACh / ach / wie müssen doch in diesen letzten Tagen 38
ACh / Amor / nimb dein schwäres Joch vohn mir 7-8
ACh daß mein Haupt von Thränen 35
Ach möchtest Daphne du / mir in mein Herze sehen 91
ACh wiltu mich verlassen 7-15
Als H.M.A.C. so früzeitig mit Todt abgangen 40
Als Herr Doktor Hermannus Quirinus uns mit seiner lang entzogenen Gegenwart wieder erfrewet hat 46
Als J.F.G. vohn Croja und Arschott zu Greiffswald / Studierens halben / angelanget 61
Als jhre liebste Freundin einen Widerwillen auff sie gefasset 45
ALs Phœbus nun gesieget 91
Alß sie ein Poëtischer Geist tribe 81
Am liebsten bey der Liebsten. Zu Vpatell / auff der Insel Riga / gemacht 33
An Christina Maria von Seebach / etc. Weiland / etc. Herrn Alexanders von Forbusch / etc. Obersten / etc. Hertzgeliebte Gemahlin / als die traurige Zeitung kam : dieser jhr Liebster sey gestorben 47
An Den unadelichen Adel 13
An einen ihrer Freunde und Verteidiger der Poeten / Herrn Michael Behmen 83
Anbind=Brieff 22, 56
Anbind=Brieff Auff Jungfrawen Judith Tancken Gebuhrts=Tag 57
APollo sey gegrüst mit deinen Pierinnen 67
Auf die Stadt Fridland in Mecklenburg / dahin dise beyde Eheleute gezogen 53
Auf Herrn Abraham Elvers / Und Jungfr. Margarethen Krackewitzin Hochzeit 58
Auf ihres Seeligsten und lezten Landes=Fürsten Tod Trauer=Gesang 20
Auf Jhres Landesfürsten Tod / an M.S.G. als Er Sie in einem überschickten Gedichte die zehende Musen genennet 38
Auff das Behtfest / Das alle vier Wochen / zuhm Greiffswalde / in allen Kirchen gehalten wird 52
Auff den Nahmenstag Jhrer Vielgeehrten Freundin B. G. 42
Auff den Nahmenstag Jungfrauen Judith Tancken 15
Auff der Liebsten Abschid / im Namen eines Andern 25
Auff die / so durch Reisen wollen berühmet werden 73
Auff die Ankunfft auß Franckreich Jhres Herrn Bruders D. Christian Schwarzen 70
Auff die langgewündschte Freudenreiche Ankunfft der HochEdlen und Wolgebornen Frauen / Frauen / etc. 16
Auff Herrn D. Alexander Christians Und Frawen Christina Tessiens Hochzeit 60
Auff Herrn D. Herman Querins / und Jungfraw Emarentiæ Schwärzin / Jhrer herzlieben Schwester / Hochzeit 31
Auff Herrn J. Jägers Haußfrauen Seel. Absterben 10
Auff Herrn Jochim Severins / Und Jungfrawen Reginen Trygopherin Hochzeit 30
Auff Herrn Johann Schöners / etc. Kinds Absterben 12
Auff Herrn Otto Brödermans und Jungfrawen Catharina Engelbrechts Hochzeit 59
Auff Jhren Abscheid auß Greiffswald / Gesang 11
Auff Jungfer Judith Tanckin Namenstagk 39
Auff Jungfrauwen Judith Tancken / meiner Hliebsten Freundin Gebuhrts=Tag 9
Auff solchen früzeitigen Todtes=Fall / etc. Hochgedachten Herrn Alexander von Vorbuschen … 17
AUrora kam herfür / das grosse Radt der Sonnen 39
Aurora kompt herfür / sie zeiget auffzustehen 76
Auß dem Lied vohn der beständigen Liebe 32
Auß dem Lob einer Nachtmusic 63
Auß eben disem von der Weißheit 88
Auß einem Anbindbrief 87
Auß einem Lob der Music 64
Betrachtung der Welt 41
Bindelbrieff 26, 27
Bindelbrieff Auff Herrn Friderich Bencken Namens Tag 62
biß die Abendtröhte kam 92
BJstu dann grimmer Todt / so gentzlich ohn Erbarmen 40
Chor der Musen 69
Chor der Schäfer und Hirten 69
Chor der Schwäger 69
CLoris / deine rohte Wangen 7-9
Daphne 91
DAs eben izt der Wind nach Lübeck nicht ist guht 84
DAs Feur hat überhand genommen 69
DAs große Liecht der Welt entzeücht sich nun der Erden 4, 21
Das letzte Vohr ihrem seel. Ende gemachtes Gedicht / Auff Herrn D. Herman Querins / und Jungfraw Emarentiæ Schwärzin / Jhrer herzlieben Schwester / Hochzeit 31
DAß mich nicht mehr kan ergezen 24
den ohn die Kegenwart ist Lieben lauter Pein 92
DEr Früling hatte schon den Feldern abgenommen 92
DEr Himmel gönnet Euch / Jhr lieben / Ewre Lust 2, 92
Der ist ein Freund zu nennen 89
DEr Trost / den / Edle Frau / ich negsten euch gegeben 48
DEroselben Hochstgepreysete Höfligkeit / Edleste Frau 65
Die trewe Freundschafft. An Die Wohledelgebohrne etc. Frau / Christina Maria vohn Sehbach etc. des Weil. Hochedlen etc. Herrn Alexender vohn Vohrbuschen der Cron Schweden Obersten etc. hinterlassene Wittwe 65
Dier / O Gott / sind diese Sachen 93
DJe Lieb ist blind / und gleichwohl kan sie sehen 7-4
DJe Lieb’ ist billich ja in allem keusch zu schätzen 7-11
DJe Liebe kompt vohn Gott / drümb kan sie niemand trennen 59
DJe liebe Weißheit ist ja gänzlich nicht ümbsonst 88
DJe Music mein ich hier / die Sinn und Muht durchdringet 63
DJhr sey Lob / du Gott der Götter 31
DJr / O mein Leben 19
DU Fackel diser Welt / O Sonne lass dein Scheinen 51
DU güldne Leyer / meine Zier 70
DU Licht der gantzen Welt / Ey Sonne sey gebeten 42
DU meinst ich soll dein noch gedencken und dich lieben 79
DU Phebus säume dich nicht unter unsern Füßen 87
DV wollest / günstiger lieber Leser / dich nicht einbilden 67
Ein ander 22, 27
Ein Buß=Lied. Im Thon : Jn deinem grossen Zoren / etc. 35
Ein Christliches Sterblied 34
Ein Freund ist das bäste / das man liebet 82
Ein Gesang wieder den Neidt 8
Ein guhtes Gewissen. auß eben disem 90
Ein Lied. gegen Jhren Seel: Abschied 37
Ein zum andern mahl überschicktes Trost-Gedichte Eben an Sie. Als die traurige Zeitung / leider ! allzuwahr war 48
Eine Tochter säuget ihre Mutter. Auß dem Holländischen 85
EJn Freund / ders treulich meint / kan seinen Freund nicht lassen 55
Epigramma 79
Epigramma. Als Jhre Freundin / J. Judith Tanckin / an ihrer Raise wegen wiederwertigen Winds verhindert wurde 84
ES ist verborgen Ding von anbegin gewesen 43
ES mache sich hinweg die Mutter der Gestirne 56
Etliche Epigrammata 73-79
Etliche Sonette 7
Faunus 92
Fretowische Fröligkeit 66
Glückwündschung / Als Herr Daniel Sandow allhie Licentiat worden 49
GNade Juncker / ich muß fragen 13
H.L.G. 66, 67
HAtt zwar die Mißgunst tausendt Zungen 8
HErr Schöner / ewer Stand / und ewer newer Orden 50
HErr Schöner / wen Jhr nur erwegt des Lebens Pein 12
HEut ist zwahr solch ein Tag / den jederman muß ehren 62
HJer hab ich nun mein sehnliches Verlangen 1, 92
Hochzeit Gedichte 2, 92
Hochzeit=Lied. Auß einem unvolkommenen Werk 28
Hochzeitgedicht Auff der Jungfraw Braut Nahmen 6
Hört / hört / jhr Scheffer hört / hört doch jhr Schäfferinnen 68
JCh / der ich sonsten pflag von schlechten Dingen schreiben 81
JCh / die ich üm und üm bin naß von unglücks=Regen 45
Jch aber mag mich seelig preisen 92
JCh der Jch doch vorhin geschlagen 92
JCh wil den trewen Freund zu lieben nicht vergessen 86
JEhova / wahrer Freund / du Brunquell aller Trewe 65
Jhr Hertzsehnlicher Wundsch 78
Jhr Sehnlicher Wundsch 71
Jhr Sprüchwort / Welches Sie in alle ihre Bücher geschrieben 72
Jm Nahmen eines guhten Ehren=Freunds / auff seiner Liebsten Wegkreise 14
JN Eisen und in Stahl / mit Füssen und mit Handen 85
JNdem ich bin umringt mit eyffrigen Gedancken 44
JSt Lieb ein Feur / und kan das Eisen schmiegen 7-2
JSt Lieben keusch ? wo kompt denn Ehbruch her 7-12
JSt nun denn einst die Zeit / der langgewündschte Tag 46
Jst Scheiden solch ein Ding / daß Lieben kan vertreiben 92
JSt schon die gantze Welt im Bluhte durchgenetzet 66
JTzt wil ich in den Wald / und mit Dianen jagen 7-13
JTzund hat das Liecht der Erden 9
KAn die Welt auch wohl bestehen 23
Kan man die denn so betrüben 92
KEgenwertiges Getichte 66
Klaglied im Nahmen Christ. Hann 18
KOmb / fliehe durch die Stadt / du schnelle Fama / fliehe 61
Lass dir nur nichts zu sehr belieben 72
LAst uns frölich Alleluia singen 36
Liebe des Tages Arbeit 76
Liebe wird durch eine Musike angesponnen 54
Lieber sterben als lieben. Jm Namen eines guhten Freundes 29
Lied 92
Lied auff eine Französische Melodey 19
LJebe schont der Götter nicht 7-6
LJeben ist nicht müßig stehen 7-7
LJebste / weil du mich wilt lieben 24
Lob der Verständigen und Tugendsamen Frauen / verdeutschet auß dem Niederländischen 43
Magddichte über den Abscheid meiner liebsten Freundinnen J.T. auß Greiffswaldt 51
MAn sagt / es sey kein Ort / da Amor nicht zu finden 7-14
MAn sagt mir zwahr : Jch soll dich hassen 29
Man spreche / was man spricht 90
MArs / O Mars / bistu der Mann 21
MArs kam neulich zu uns gehen 17
MEin Alles ist dahin / mein Trost in Lust und Leiden 7-16
MEine Leyer / Geehrter Herr Bruder 93
Nacht=Klage / über den überverhofften betroffenen Abscheid ihrer lieben Freunde 4
Nachtklage über den überverhofften betroffenen Abscheid ihrer lieben Freunde 21
NEptunus / grosser Gott / kom doch aus deiner Hütten 69
NUn weine / was da weinen kan 20
O Daß Jch steigen möcht auß diesen tieffen Hölen 41
O der hochgewündschten Stunden 18
O laß mich doch / mein Gott / von deiner Liebe wegen 78
O Lasse doch / mein Gott von deiner Liebe wegen 71
O Mars du bittest mich / ich soll dir das vergönnen 69
O Möcht ich einen Tag nur auff Parnassus Spitzen 49
O Möcht ich itzt doch schön vohn deiner Schönheit singen 7-10
O Phebus / laß dein blicken 92
O Welch ein schöner Ort / O welch ein liebes Land 53
O Wunder=schöner Ort / von Venus außerlesen 92
Ob das heist treue sein / wan man den Liebsten tödten 92
Ob schon des Höchsten Hand die ganze Welt versehen 74
Ob schon die Tugend wird vohn Menschen ganz verhönet 75
OB wihr / O Freundin / zwar vohn Kindheit einverleibet 5
OB zwar die falschen Zungen 10
OB zwar mein schlechter Leib zu deme sich muß halten 80
Ohne die Liebste ist keine Freude 23
PFui / Pfui dich an du schnöde Welt 37
PHebus / laß doch deine Strahlen 22
Phillis die Erste / und die Letste 77
PHœbus lesset seinen Wagen 26
Poëten gehn dem unadelichen Adel weit vohr 80
Reim 92
SChawt doch / wie lustig Leben 33
SChöne / deiner Schönheit Macht 93
SEht / der Nymphen Königinne 30
SEid her / O Edle Fraw / daß Fama angekommen 47
SElig / seelig ist zu schetzen 16
SOll dann mein betrübter Geist 14
Sonnet 1
Sonnet 92
Sonnet auff etc. Herrn Johan Schmiedeckens / und Jungfrauen Emerentiæ Schwartzin Hochzeit 3
SONNET auff Jungfrawen M.U.L. Nahmens Tag 5
Susanna 93
Trawer=Spiel / Wegen einäscherung jhres Freudenorts Fretow 69
Triumph Lied über die Aufferstehung CHRJSTJ 36
Trost=Getichte An unser Fretow 68
Tugend bleibt 75
Umb Phillis fieng mein Herz zum ersten an zu schwizen 77
UNsren alten Schäfer Stab 69
Vber den früzeitigen Todesfall Frawen Catharina Essens Hern D. Johannis Schönern ehelichen lieben Haußfrawen 50
Verachtung der Welt. Mehrer theils auß dem Niderlendischen verteutscht 41
Vohn wahrer Freundschafft 65
Von der Welt Eitelkeit 44
Wahre Freundschafft ist beständig 55
WAn alle Buhler doch nuhr hetten einen Fluht 7-1
WAn wir essen / wan wir trinken / geht eß nimmer besser ein 64
WAns fragen gelten solt / so möcht ich billich fragen 7-3
WAs gilt eß / Jungfraw Braut ? Was gilt eß nuhn ? Jch wette 6
WAs manche Seele krenckt / und ihr das Leben kürzet 58
WAs wündscht die Welt doch mehr / was kan sie mehr begehren 82
WEil dann der Unholdt gäntzlich mir 11
WEns Fragen gelten soll / so möcht ich billich fragen 92
WEr der Liebe Lohn wil haben 28
Wer ein treuer Freund? Auß einem Anbindbrief 89
Wer kan jederman gefallen? 74
WEr weit verreisen wil / der raise weit und breit 73
Wieder die Feinde jhrer Fretowischen Fröhligkeit 67
Wil mich dan Unglük nuhr allein mit Pfeilen schiessen 54
WJe billich solten wir / wir Menschen hier auff Erden 52
WJe kan dan solche Noht so gahr verschwiegen seyn 93
WJe kan der Liebe Joch doch süß und lieblich seyn 7-5
WJe mügen die Gedanken 27
WJe offte / Jungfrau Braut / hab ich euch hören sagen 3
WJe offte wündsch ich wohl / mein Freund / euch doch zu sehen 83
WJe sol ich / Freundin / doch diß dein Gebuhrts=fest ehren 57
WJll der güldnen Sonnen Wagen 15
WJltu noch nicht Augen kriegen 34
WO Jhr / Herr Breutigam / mirs deuten wolt zum besten 31
Wohl dem / der liebet / und wieder geliebet wird. Gesang 24
WOhl dem und mehr als wohl / der also wird gebunden 60
WOl dem / der also ist verliebet 32

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Inhalt der Werkausgabe Sibylla Schwarz

Die Ausgabe erscheint im Verlag Reinecke & Voß

Sonette und Vierzehnzeiler

  • Drei Sonette aus „Faunus“
  • Sonnet auff etc. Herrn Johan Schmiedeckens / und Jungfrauen Emerentiæ Schwartzin Hochzeit (3)
  • Nacht=Klage / über den überverhofften betroffenen Abscheid ihrer lieben Freunde (4)
  • SONNET auff Jungfrawen M.U.L. Nahmens Tag (5)
  • Hochzeitgedicht Auff der Jungfraw Braut Nahmen (6)
  • Etliche Sonette (7-1 bis 7-16)

Lyrische Stücke

  • Ein Gesang wieder den Neidt (8)
  • Auff Jungfrauwen Judith Tancken / meiner Hliebsten Freundin Gebuhrts=Tag (9)
  • Auff Herrn J. Jägers Haußfrauen Seel. Absterben (10)
  • Auff Jhren Abscheid auß Greiffswald / Gesang (11)
  • Auff Herrn Johann Schöners / etc. Kinds Absterben (12)
  • An Den unadelichen Adel (13)
  • Jm Nahmen eines guhten Ehren=Freunds / auff seiner Liebsten Wegkreise (14)
  • Auff den Nahmenstag Jungfrauen Judith Tancken (15)
  • Auff die langgewündschte Freudenreiche Ankunfft der HochEdlen und Wolgebornen Frauen / Frauen / etc. (16)
  • Auff solchen früzeitigen Todtes=Fall / etc. Hochgedachten Herrn Alexander von Vorbuschen … (17)
  • Klaglied im Nahmen Christ. Hann : (18)
  • Lied auff eine Französische Melodey (19)
  • Auf ihres Seeligsten und lezten Landes=Fürsten Tod Trauer=Gesang (20)
  • Nachtklage über den überverhofften betroffenen Abscheid (21)
  • Anbind=Brieff (Phöbus / laß doch deine Strahlen) (22)
  • Ohne die Liebste ist keine Freude (23)
  • Wohl dem / der liebet / und wieder geliebet wird. Gesang (24)
  • Auff der Liebsten Abschid / im Namen eines Andern (25)
  • Bindelbrief (Phœbus lesset seinen Wagen) (26)
  • Ein ander (WJe mügen die Gedanken) (27)
  • Hochzeit=Lied. Auß einem unvolkommenen Werk (28)
  • Lieber sterben als lieben (29)
  • Auff Herrn Jochim Severins / Und Jungfrawen Reginen Trygopherin Hochzeit (30)
  • Das letzte Vohr ihrem seel. Ende gemachtes Gedicht / Auff Herrn D. Herman Querins / und Jungfraw Emarentiæ Schwärzin / Jhrer herzlieben Schwester / Hochzeit (31)
  • Auß dem Lied vohn der beständigen Liebe (32)
  • Am liebsten bey der Liebsten (33)

Kirchenlieder

  • Ein Christliches Sterblied (34)
  • Ein Buß=Lied. Im Thon : Jn deinem grossen Zoren / etc. (35)
  • Triumph Lied über die Aufferstehung CHRJSTJ (36)
  • Ein Lied. gegen Jhren Seel: Abschied (37)

Heroische Stücke

  • Auf Jhres Landesfürsten Tod / an M.S.G. als Er Sie in einem überschickten Gedichte die zehende Musen genennet (38)
  • Auff Jungfer Judith Tanckin Namenstagk (39)
  • Als H.M.A.C. so früzeitig mit Todt abgangen (40)
  • Verachtung der Welt. Mehrer theils auß dem Niderlendischen verteutscht (41)
  • Auff den Nahmenstag Jhrer Vielgeehrten Freundin B. G. (42)
  • Lob der Verständigen und Tugendsamen Frauen / verdeutschet auß dem Niederländischen (43)
  • Von der Welt Eitelkeit (44)
  • Als jhre liebste Freundin einen Widerwillen auff sie gefasset (45)
  • Als Herr Doktor Hermannus Quirinus uns mit seiner lang entzogenen Gegenwart wieder erfrewet hat (46)
  • An Christina Maria von Seebach / etc. Weiland / etc. Herrn Alexanders von Forbusch / etc. Obersten / etc. Hertzgeliebte Gemahlin / als die traurige Zeitung kam : dieser jhr Liebster sey gestorben (47)
  • Ein zum andern mahl überschicktes Trost-Gedichte Eben an Sie (48)
  • Glückwündschung / Als Herr Daniel Sandow allhie Licentiat worden (49)
  • Vber den früzeitigen Todesfall Frawen Catharina Essens (50)
  • Magddichte über den Abscheid meiner liebsten Freundinnen J.T. auß Greiffswaldt (51)
  • Auff das Behtfest / Das alle vier Wochen / zuhm Greiffswalde / in allen Kirchen gehalten wird (52)
  • Auf die Stadt Fridland in Mecklenburg / dahin dise beyde Eheleute gezogen (53)
  • Liebe wird durch eine Musike angesponnen (54)
  • Wahre Freundschafft ist beständig (55)
  • Anbind=Brieff (ES mache sich hinweg die Mutter der Gestirne) (56)
  • Anbind=Brieff Auff Jungfrawen Judith Tancken Gebuhrts=Tag (57)
  • Auf Herrn Abraham Elvers / Und Jungfr. Margarethen Krackewitzin Hochzeit (58)
  • Auff Herrn Otto Brödermans und Jungfrawen Catharina Engelbrechts Hochzeit (59)
  • Auff Herrn D. Alexander Christians Und Frawen Christina Tessiens Hochzeit (60)
  • Als J.F.G. vohn Croja und Arschott zu Greiffswald / Studierens halben / angelanget (61)
  • Bindelbrieff Auff Herrn Friderich Bencken Namens Tag (62)
  • Auß dem Lob einer Nachtmusic (63)
  • Auß einem Lob der Music (64)
  • Die trewe Freundschafft (65)

Fretowdichtung

  • Fretowische Fröhlichkeit (66)
  • Wieder die Feinde jhrer Fretowischen Fröhligkeit (67)
  • Trost=Getichte An unser Fretow (68)
  • Trawer=Spiel / Wegen einäscherung jhres Freudenorts Fretow (69)

Ode

  • Auff die Ankunfft auß Franckreich Jhres Herrn Bruders D. Christian Schwarzen (70)

Epigramme, Spruchhaftes, Kurzgedichte

  • Jhr Sehnlicher Wundsch (71)
  • Jhr Sprüchwort / Welches Sie in alle ihre Bücher geschrieben (72)
  • Spruchartige Gedichte aus der Schäfererzählung „Faunus“
  • Etliche Epigrammata
  • Auff die / so durch Reisen wollen berühmet werden (73)
  • Wer kan jederman gefallen? (74)
  • Tugend bleibt (75)
  • Liebe des Tages Arbeit (76)
  • Phillis die Erste / und die Letste (77)
  • Jhr Hertzsehnlicher Wundsch (78)
  • Epigramma (DU meinst ich soll dein noch gedencken) (79)
  • Poëten gehn dem unadelichen Adel weit vohr (80)
  • Alß sie ein Poëtischer Geist tribe (81)
  • Ein Freund ist das bäste / das man liebet (82)
  • An einen ihrer Freunde und Verteidiger der Poeten / Herrn Michael Behmen (83)
  • Epigramma. Als Jhre Freundin / J. Judith Tanckin / an ihrer Raise wegen wiederwertigen Winds verhindert wurde (84)
  • Eine Tochter säuget ihre Mutter (85)
  • Epigrammatisch-spruchhafte oder sentenzhafte Stücke aus dem Anhang von Teil 2

Erzählende Dichtung

  • Daphne (91)
  • Faunus (92)

Drama

  • Susanna (93)

Briefe

Anhang

  • Paratexte und grafische Beigaben der Ausgabe von 1650
  • Widmungs- und Trauergedichte
  • Lebenszeugnisse
  • Frühe Zeugnisse der Rezeption
  • Nachwort und Erläuterungen
  • Bibliographie
  • Inhalt der Originalausgabe 1650
  • Register nach Gattungen
  • Chronologisches Register
  • Inhalt der vorliegenden Ausgabe
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Machtkörper

Stadtprojekt „MACHTKÖRPER“ – Auftaktveranstaltung am 28. November im Rubenowsaal der Stadthalle Greifswald

Einladung des Theaters Vorpommern an alle Bürgerinnen und Bürger (ab 16 Jahren) die Lust haben zu spielen und sich zu den Themen „Körper“ und „Macht“ zu äußern.

Frei nach dem Spielzeitmotto „MACHT THEATER!“ ruft das Theater Sie, die Bürgerinnen und Bürger, auf, sich auf die Bühne zu begeben. Mit Ihnen und Euch will das Theater ein Stück entwickeln, welches sich um unsere Körper dreht. Die Körper, die wir pflegen, optimieren, (über)fordern, schützen, lieben und hassen.
Gemeinsam wollen wir uns in Improvisationen und Diskussionen mit Haut und Haar Fragen widmen wie: Was verdient mein Körper? Wer verdient an meinem Körper? Darf ich so bleiben, wie ich will?
Das Theater bietet: Ein professionelles Team. Einblick in die Theaterarbeit, Schauspiel-, Sprech- und Gesangstraining, Lust am gemeinsamen Erfinden. Gesucht werden: Herrenausstatter, Schönheitschiruginnen, bemalte Menschen, Frauen, die für ihr Hochzeitskleid abgenommen haben, Männer, die für ihr Hochzeitskleid zugenommen haben, Menschen, die einen gesunden Körper 90/60/90 vorziehen würden, Verfechter oder Gegner des FKK, Menschen, die sich schön finden und solche, die es endlich sein wollen und alle anderen, die sich zum Thema Körper äußern wollen.

Alles kann, nichts muss! Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Alter: 16-116 Jahre
Informationsveranstaltung: Mo 28.11.2016/19:00/Greifswald, Rubenowsaal/keine Anmeldung erforderlich
Fragen und Anregungen? E-Mail an machtkoerper@gmail.com (Susanne Kreckel)

Premiere: 2. Juni 2017, 5 Vorstellungen im Juni
weitere Vorstellungen Herbst/Winter 2017

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Junge Literatur in Europa 2016

2016 findet die 17. Tagung vom 10. – 12. November im Internationalen Begegnungszentrum der Universitäts- und Hansestadt Greifswald statt. An halbstündige Lesungen aus Prosatexten (neueren Veröffentlichungen und unveröffentlichten Manuskripten) schließen sich Gespräche in einer Atmosphäre freundschaftlichen Gedankenaustauschs an, die von Literaturwissenschaftlern, Verlagslektoren und erfahrenen Autoren moderiert werden. Wir vermeiden bewusst jeden „Eventzirkus“, fördern die persönliche Begegnung und das sachliche Gespräch über literarische Qualität und Authentizität.

Seit 2014 gab es in Rahmen eines Sommertreffens für ehemalige und zukünftige Tagungsteilnehmer die Möglichkeit, schon im Vorfeld des Greifswalder Treffens ins Gespräch zu kommen. Wichtige Anregungen kamen unter anderem von Jan Brandt, der das Potential der Tagungsreihe im Editorial der „Neuen Rundschau“ 1/2014 thematisierte und junge Autoren ermunterte, sich noch engagierter in die Diskussion von Aufgaben, Formen und Inhalten der Gegenwartsliteratur einzubringen. Aus der Anregung erwuchsen auch einige Neuerungen im Vorfeld der Tagungsorganisation.

Unter Beteiligung von Autoren, Journalisten, Übersetzern, Literaturwissen­schaftlern und Verlagslektoren werden ca. 15 SchriftstellerInnen eingeladen, mit aktuellen Texten an dem Treffen teilzunehmen. Die diesjährigen Teilnehmer der inzwischen renommierten Tagungsreihe kommen aus: Tschechien, Finnland,  Estland, Litauen, Slowenien, Österreich, Schweiz und Deutschland

In diesem Jahr nehmen teil:

Kai Aareleid  +++ Dorothee Elmiger +++  Radek Fridrich

Katharina Hacker  +++ Hannes Köhler  +++ Svealena Kutschke   

Lorenz Langenegger  +++ Anna Maria Mäki  +++ Sascha Macht  

Lina Ever (Neverbickienė)  +++ Gesa Olkusz +++ Sascha Reh 

Aleš Šteger +++ Finn-Ole Heinrich & Dita Zipfel  +++  Anna Weidenholzer

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