Geöffnet jeden Dienstag 15-19 Uhr Falladahaus, Steinstraße 59 | Unsere Veranstaltungen hier |Tel. 03834-525242 | Mail

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Ex Libris Michael Gratz

Finissage der Ausstellung Ex Libris Michael Gratz. Aus der Lyrikbibliothek mit Führung und Performance, ursprünglich geplant für den Welttag der Poesie (Donnerstag, 21.3.). Aus gesundheitlichen Gründen verschoben auf Dienstag, 2. April, 17 Uhr. Eintritt frei, Spende erbeten. Jeder spendende Gast erhält als Gimmick ein Unikat-Gedicht, das mit 99,999987%iger Wahrscheinlichkeit noch nie jemand gesehen, geschweige denn gelesen hat.

Gedichte auf Papier, Krepp, Holzstäbchen, Leporello, Osterei oder Spielkarten. Bücher aus Europa, Asien, Afri- und Amerika. Alte Bücher, neue Bücher. Selbstgebastelte Bücher. Zeitschriften inclusive. Bücher von Shakespeare, Villon, Queneau, Hafis, Hansen, Kroog, Scherstjanoi, Topor und noch viel mehr.

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Die nächsten Veranstaltungen im Falladahaus Februar/März

Sonnabend, 23. Februar, 16 Uhr: Vom Fischer und seiner Frau.

Ein Märchen von Philipp Otto Runge Platt- und Hochdeutsch. HR Parthe stellt vor. Zugleich Gelegenheit, die Ausstellung „Raritäten aus der Lyriksammlung von Michael Gratz“ zu besichtigen. (Deutsche, englische, nord- und südamerikanische, nord- und südafrikanische, chinesische, japanische, französische und deutsche Bücher… Noch bis 21. März im Falladahaus. (Sonst jeweils Dienstag 15-19 Uhr)

Montag, 25. Februar Fortbildung Grundschullehrer*innen

Sonnabend, 9. März: Der 3.Plattdeutsche Stammtisch im Falladahaus

„Wat schön, nu kümmt dat Vörjohr an!“ heißt es diesmal am 9.März 2019 um 16.30 Uhr im Greifswalder Falladahaus, Steinstraße 59. Am Samstagnachmittag dreht sich alles um den Frühling der mit Frauentag, Ostern, Schneeglöckchen, Küken, Lämmern, Häschen, Blütenpracht und und und …. vor der Türe steht. Sicher verbinden Sie, liebe Freunde des Plattdeutschen besondere Ereignisse, Stimmungen und Gefühle mit dieser wunderbaren Zeit. Lassen sie uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Auf Platt natürlich! Aber eines bleibt immer gleich: Sie sind eingeladen, um der plattdeutschen Sprache zu frönen, um selbst aktiv zu werden, indem sie eigene oder fremde Texte vortragen oder einfach zu hören und sich am Klang unserer Sprache erfreuen. Auch das Singen kommt nicht zu kurz. Ob solistisch oder im Gäste-Chor. Wir lassen es ordentlich “plattdüütschen“. Reservierungen unter: Telefon: .03834525242 (Bitte.auf.den.AB.sprechen!)
Gastgeber: HRParthe

Sonntag, 17. März, 16 Uhr: Theater Phoebus

Phanta Sia Märchen-Mitmach-Show Rotkäppchen

Donnerstag 21. März Welttag der Poesie. 16 Uhr

Finissage der Ausstellung „Raritäten aus der Lyriksammlung von Michael Gratz„. Mit Führung und Performance.

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Streit um Arndt

Neue Titel zum Greifswalder Namensstreit um den (inzwischen abgelegten) Namen der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald:

Walter Baumgartner u.a.: Für die Universität Greifswald. Greifswald 2018. 48 Seiten

Webseite: http://für-die-universität-greifswald.de

(Inhalt: Th. Stamm-Kuhlmann: Warum die Universität keinen Namenspatron braucht / H. Klüter: Von einer Universitätsrückbenennung zum inszenierten „Aufschrei der Region“ / W. Buchholz: Arndt als Hochschullehrer und die Wissenschaft von der Geschichte / E. Schumacher: „Eine drollige Gattung Bluthunde“ oder: Ernst Moritz Arndt in seiner Zeit / W. Baumgartner: Ernst Moritz Arndt in der deutschen Literaturgeschichtsschreibung / H. Buchstein: 0,69 Promille. Zur Bedeutung Arndts in der Politischen Ideengeschichtsschreibung / M. Niendorf: Ich möchte mich nicht schämen müssen… / H. Klüter: Ernst Moritz Arndt aus Sicht der Geographie / R. Lampe: Theologischer Einspruch / H. Lutz: Zur Namensdebatte aus Sicht eines Amerikanisten / F. Strauß: Arndt als dänische Komödienfigur / M. Gratz: „Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte“ – Arndt heute / P. Tenhaef: Aus einem Roman / W. Baumgartner: Die Debatte um die Namenskorrektur der Universität Greifswald 2017)

Philipp Bauer: Die Namensdebatte der Greifswalder Universität 2016/2017 in der medialen politischen Öffentlichkeit. Greifswald: Steinbecker Verlag Dr. Ulrich Rose, 2018. 64 Seiten

Von den Namensbefürwortern scheint es nur diese kleine Gedichtauswahl zu geben (mit einem Verweis im Vorwort):

Ernst Moritz Arndt: Wer nie im Zorn erglühte, kennt auch die Liebe nicht. Romantische Gedichte. Herausgegeben von Ingo Gudusch & K.-D. Salewski. Greifswald: Karl-Lappe-Verlag, 2018

Zu benutzen in unserer Bibliothek, Falladahaus, Steinstraße 59 (nach Voranmeldung)

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Neu in unserer Bibliothek: Ditzens Jugendlyrik

Versensporn Nr. 32: Rudolf Ditzen. Jena: Edition Poesie schmeckt gut, 2018 Broschur, Klammerheftung 32 Seiten Umschlagmotiv: Otto Dix. Erste Auflage 2018: 200 Exemplare Preis: 4,00 €

„Das Heft bietet eine Auswahl von 42 Gedichten aus der insgesamt 70 Texte umfassenden, bisher unpublizierten Sammlung Gestalten und Bilder, die Gedichte aus den Jahren 1912 bis 1917 enthält und um deren Veröffentlichung sich Ditzen bei Paul Cassirer, Georg Müller, Kurt Wolff und anderen Verlagen vergeblich bewarb.“

Webseite der Heftreihe

Besuchen Sie uns mal: Dienstag 15-19 Uhr, Steinstraße 58, 17489 Greifswald. Wir zeigen eine Ausstellung zu Hans Fallada. Oder wollen Sie unsere Bibliothek benutzen? Oder sich nach der Arbeit unseres Vereins erkundigen?

 

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Aus unserer Bibliothek

Der gemeinnützige Verein pom-lit / Pommersche Literaturgesellschaft hat eine Ausstellung über Hans Fallada, Archivmaterial über Fallada und andere pommersche Autoren und eine große Bibliothek.

Ex libris pom-lit

Pommersche Autoren von A-Z

Ex libris pom-lit

Bücher von und über Hans Fallada

Ex libris pom-lit: Uwe Lummitsch und Michael Gawenda

Bücher aus dem Nachlaß des Stralsunder Lyrikers Uwe Lummitsch und des Stralsunder Bibliothekars Michael Gawenda

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Falladahaus feiert den 125. Geburtstag des Schriftstellers

… im Juni und an seinem Geburtstag im Juli

Sonntag, 17. Juni 2018
Literatur
19:30 / Falladahaus

Hans Fallada: Ohne Euch wäre ich aufgesessen
Eine Lesung aus Falladas Briefen mit Achim Ditzen
Der Fallada-Sohn Achim Ditzen liest aus dem bisher unveröffentlichten Briefwechsel Falladas mit seinen Schwestern in der Zeit von 1928 bis 1946. In den Briefen spiegelt sich das wechselvolle Leben des großen Schriftstellers und zugleich 20 Jahre bewegter deutscher Geschichte wieder. Eine eindrückliche und spannende Lektüre, zusammengestellt von seinem Sohn. Der Briefband erscheint im Juni im Aufbau Verlag.

Eintritt 8/ 6 EUR

Freitag, 22. Juni 2018
Literatur
20:00 / Falladahaus
Der (etwas) andere Fallada
Offener Lesesalon
Mitglieder der Pommerschen Literaturgesellschaft lesen wenig Bekanntes, Vergessenes, Kitschiges, Freches und Zweifelhaftes aus dem Werk Hans Falladas und laden ihre Gäste ein, ihre Lieblingsstellen mitzubringen und vorzutragen.

Freitag, 20. Juli 2018
Literatur
20:00 / Falladahaus

Sabine Lange liest aus Falladas „Köstlichen Zeiten“ und ihren unveröffentlichten Archiv-Tagebüchern „Geburtstage“
Vorabend unseres Fests zum 125. Geburtstag Hans Falladas. Sabine Lange wurde in Stralsund geboren. Von 1984 bis 1999 war sie Archivarin des Fallada-Nachlasses im Hans-Fallada-Archiv Feldberg. 2004 gründete sie zusammen mit dem Falladabiografen Werner Liersch und anderen kritischen Fallada-Forschern das Internationale Fallada-Forum, das Fallada-Konferenzen u. a. in der AdK Berlin, Regina (Kanada) und Dublin veranstaltete. Sabine Lange veröffentlichte Gedichtbände, einen Roman und mehrere Bücher und Aufsätze zu Hans Fallada.

Sabine Lange mit dem Geiger Volker Frick

Samstag, 21. Juli 2018
14:00 + 16:00 / Falladahaus
Falladafest im Geburtshaus zum 125. Geburtstag
Wie in jedem Jahr mit: Stadtführung, Kinderprogramm, Lesung und Zellentürpoesiewettbewerb sowie Speis und Trank

14:00 Uhr Karl-Marx-Platz, am Kunstwürfel
Stadtführung auf den Spuren Hans Falladas und anderer Schriftsteller in Greifswald. Ende gegen 15:30 Uhr im Falladahaus
Eintritt 4,- / 2,- € (oder Festivalpass 6,- / 3,- €)

16:00 Uhr Falladahaus
Kinderprogramm: Lesung der „Geschichte vom verkehrten Tag“ von Hans Fallada mit anschließender Murkelei-Olympiade (Tellerwerfen, Terrinen-Kegeln, Basteleien zur verrückten Familie…)
Eintritt 2,- € (oder auf Festivalpass für ein Elternteil 6,- / 3,- €)

Ab 16:00 Uhr
Hoffest mit Bratwurst, Kuchen und Getränken sowie Zellentürpoesie (Preisdichten auf Falladas Gefängnistür) und Buchverkauf

18:00 Uhr
Lesung aus Falladas Gefängnistagebuch

Gegen 20 Uhr Preisverleihung der Zellentürpoesie
Eintritt 4,- / 2,- € (oder Festivalpass 6,- / 3,- €)

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Valens Acidalius (B2)

(365 Greifswalder No. 1)

Valens Acidalius wurde als Valtin Havekenthal 1567 in Wittstock/Ostprignitz geboren. Sein lateinischer Name bedeutet „Venuskind“. Ob das etwas über seine Aufführung in Greifswald besagt, ist nicht bekannt. Er studierte Medizin und Philologie in Rostock ab 1585, wechselte im Januar 1587 nach Greifswald und im Juni 1589 nach Helmstedt. Dort hörte er Vorlesungen des großen (später verbrannten) Giordano Bruno.

Schon in der Studentenzeit dichtete er: Epigramme, Elegien und Liebesgedichte. Über eines der Liebesgedichte schrieb der Greifswalder Literaturprofessor Wolfgang Stammler, es sei „voll geistreicher Wortspiele und anmutiger Erregtheit“. 1588 erschien ein Gedichtband in Greifswald – auf Latein, wie bei den Humanisten üblich. Er wurde für seine Gedichte zum Dichter gekrönt (poeta laureatus), man weiß nicht genau wann, vermutlich aber schon als Student. Trotzdem hat man sich bis heute nicht die Mühe gemacht, seine Gedichte ins Deutsche zu übersetzen. Berühmt wurde er für ein Werk, das er wahrscheinlich gar nicht selber geschrieben hatte. Es erschien im Jahr seines Todes, 1595: Disputatio nova contra mulieres qua probatur eas homines non esse. Neue Disputation gegen die Frauen zum Erweis, daß sie keine Menschen sind. (Neuausgabe lat. u. dt. Heidelberg 2006). Manche nehmen es ernst, aber vermutlich war es eine gelehrte Satire, mit der er oder irgendein anderer theologische „Beweisführungen“ auf die Schippe nahm.

Zitat: Also / daß (…) fürgeben wird / die Weiber seyen vernünfftig / das helt den Stich nicht / in betrachtung / daß auch die Engel und Teuffel ebenmässig eine Vernunfft haben / Sie sind aber darumb in ewigkeit keine Menschen.“ (Aus der deutschen Ausgabe von 1618)

Noch zu Lebzeiten mußte er Angriffe von Theologen erfahren.

Er starb mit nur 28 Jahren, am 25. Mai 1595, in Neiße / Schlesien.

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